Gerade beim Spiel ist es wichtig, die richtige Nahrung zu sich zu nehmen. Es gibt bestimmte Nahrungsmittel, die die Konzentration fördern und somit auch das Wohlbefinden erhöhen.

Gesunde Nahrung

Viele Spieler, die am Roulettetisch sitzen, werfen sich rasch einen Würfel Traubenzucker ein. Doch der Traubenzucker sorgt nur für kurze Zeit für ein gesteigertes Konzentrationsvermögen. Danach fällt die Konzentrationskurve rasch ab.

Eine längerfristige Erhöhung der Konzentrationsfähigkeit wird nur durch eine ausreichende Zufuhr an Kohlenhydraten ermöglicht. Vor allem komplexe Kohlenhydrate sorgen für eine gewisse Leistungssteigerung. Ein gutes Beispiel dafür sind vor allem Vollkornbrot und Haferflocken.

Auch bestimmte Fette bewirken eine Leistungssteigerung. Für die Gehirnfunktion sind in erster Linie sogenannte Omega-3-Fettsäuren ein wichtiges Element. Lieferanten dieser Fettstoffe sind hauptsächlich Walnüsse, Rapsöl, bestimmte Arten von Fischgerichten und Trockenfrüchte. Nüsse sorgen überdies für eine Zufuhr an Vitaminen.

Auch Eiweiße können die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit beim Spielen steigern. Eiweiß findet man in Fischgerichten und Hülsenfrüchten, aber auch in Vollkorngetreide oder Nüssen. Nicht zuletzt deshalb werden in manchen Casinos auch Snacks in Form von Erdnüssen angeboten.

Nervenstärkende Nahrung

Gerade beim Spiel ist es oft wichtig, starke Nerven zu behalten. Auch hierfür gibt es einige Nahrungsmittel, die für Beruhigung sorgen. Wer eine Banane isst, fühlt sich danach sichtlich entspannter und kann sich erneut auf das Spielgeschehen konzentrieren. Bananen beinhalten Aminosäuren, die vom Körper in den Neurotransmitter Serotonin umgewandelt werden. Serotonin wird umgangssprachlich oft als „Glückshormon“ bezeichnet. Einen ähnlichen Effekt erzielt man auch mithilfe von Schokolade. Allerdings führt der Konsum von Süßigkeiten rasch zur Übermüdung.

Wer jedoch Hunger hat, kann sich nicht nur schlechter konzentrieren, sondern er verfällt auch den sogenannten archaischen Reizen. Diese führen zu einem aggressiveren Verhalten. Wissenschaftler belegen diesen archaischen Reflex mit der Begründung, dass bei hungrigen Menschen der Serotoninspiegel rasch abfällt. Dadurch kommt es zu innerer Unruhe, Spannungszuständen und einem „Angriffsverhalten“, das sich auch beim Spielen negativ auswirken kann.